Junge Union fordert Koordinationsstelle auch gegen Linksextremismus

Die Junge Union Oldenburg-Stadt spricht sich für die Ausweitung der bisherigen „Koordinationsstelle gegen Rechts“ der Stadt Oldenburg aus. So soll die Stelle alle politischen und religiösen extremistischen Strömungen abdecken und nicht ausschließlich ihren Fokus auf die Bewältigung rechter Strukturen richten.

Dazu JU-Kreisvorsitzender Niklas Schellenberg: „Gerade die letzten Nächte in Hamburg haben gezeigt, dass vor allem auch linksextremistische Strukturen gefährlicher und sichtbarer vorhanden sind als vielen bewusst ist.“

Anhänger der autonomen Szene hatten im Rahmen des G20-Gipfels teils bürgerkriegsähnliche Zustände in Hamburg ausgelöst. „Wir wollen keinesfalls rechtsradikale Strukturen in Oldenburg verleugnen oder verharmlosen. Stattdessen soll Extremismus unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Motivation in ihrer Gesamtheit angegangen werden.

Jede Ideologie, die den Einsatz von Gewalt gegen Polizisten und Zivilpersonen sowie fremden Eigentums für gerechtfertigt hält, muss von allen Demokraten geschlossen und gemeinsam bekämpft werden!“, so Schellenberg weiter.

Szenen wie am letzten Wochenende in Hamburg dürfen sich nicht wiederholen, auch die Stadt Oldenburg muss präventiv jegliche Form von Extremismus frühzeitig eindämmen und bewältigen.